INQA-Coaching für Kanzleien

KI einführen mit Ihrem Team. Zu 80 Prozent gefördert.

Neue Aufgaben durch KI, fehlende Fachkräfte, Mandanten mit höheren Erwartungen: Der Kanzleialltag verändert sich. Im INQA-Coaching gestaltet Ihr Team die Arbeit rund um die KI neu und erprobt sie im Alltag, begleitet von einem autorisierten Coach.

So stellen Sie Ihre Kanzlei zukunftsfest auf und stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit auf Dauer. Gefördert vom Bundesarbeitsministerium und der Europäischen Union, für Kanzleien mit weniger als 250 Beschäftigten.

Im kostenlosen Vorgespräch klären wir, ob Ihre Kanzlei die Voraussetzungen voraussichtlich erfüllt und welches Thema sich anbietet.

Die Ausgangslage

Die digitale Transformation erreicht Kanzleien von zwei Seiten.

Von außen verändern sich der Wettbewerb um Fachkräfte und die Erwartungen der Mandanten: Gute Fachangestellte und Anwälte sind schwer zu gewinnen, Mandanten kommen vorinformiert und erwarten schnelle, digitale Wege. Von innen zeigt sich, wie abhängig vieles von Einzelnen ist, vom Kanzleiwissen bis zu den Freigaben, die am Ende bei den Partnern landen. Und KI ist oft schon in der Kanzlei, bevor es einen Plan für sie gibt.

Schwierig sind bei der Einführung von KI die Fragen dahinter: Wer macht künftig was, wer prüft, was die KI entworfen hat, und was muss das Team dafür lernen? Im INQA-Coaching beantwortet Ihr Team diese Fragen selbst, mit einer erprobten Methode und in vier bis sieben Monaten.

Wo Kanzleien stehen

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Diese Sätze hören wir in Kanzleien immer wieder, in kleinen wie in großen. Zu jedem steht, was Ihr Team im Coaching erprobt und was danach anders sein kann.

Fachkräfte

„Wir finden keine Rechtsanwaltsfachangestellten mehr, und die guten werden abgeworben.“

Es fehlen Bewerberinnen und Bewerber, bei Fachangestellten wie bei Berufsträgern, und auf den vorhandenen lastet die Routine.

Ihr Team erprobt

Neue Aufgabenzuschnitte: Routine geht an Vorlagen und KI, anspruchsvollere Aufgaben an das Team, Lernen im Tandem.

Danach

Anspruchsvollere Aufgaben im Team und ein Grund, in der Kanzlei zu bleiben.

Personalpolitik, Beschäftigung und Qualifizierung

KI im Alltag

„KI ist in aller Munde. Aber was dürfen wir, und was bringt sie uns konkret?“

Zwischen Berufsrecht und Nutzen fehlt die Orientierung. Zugleich verlangt die KI-Verordnung von Kanzleien, die KI einsetzen, die KI-Kompetenz ihres Teams zu fördern.

Ihr Team erprobt

Anwendungsfälle aus dem eigenen Kanzleialltag, bewertet nach Nutzen und Machbarkeit, getestet mit einer Freigaberegel.

Danach

Klarheit, wo KI entlastet und wer was prüft.

Produktionsmodell und Arbeitsorganisation · Personalpolitik, Beschäftigung und Qualifizierung

Abläufe

„Wir ersticken in Post, Fristen und doppelter Erfassung.“

Das beA ist seit Jahren Pflicht, viele Abläufe laufen trotzdem halb digital und halb auf Papier.

Ihr Team erprobt

Einen Kanzleiablauf vom Posteingang bis zur Frist vermessen, Medienbrüche abbauen, feste Übergaben einführen.

Danach

Weniger Doppelarbeit und nachvollziehbare Fristen.

Produktionsmodell und Arbeitsorganisation

Aufgabenverteilung

„Am Ende landet doch alles bei den Partnern.“

Aufgaben sind nach Gewohnheit verteilt. Es fehlt eine klare Stufung, was das Team vorbereitet und was ein Berufsträger entscheidet.

Ihr Team erprobt

Delegationsstufen im Ablauf: Das Team bereitet vor, Berufsträger entscheiden und geben frei.

Danach

Entlastete Partner und ein Team mit mehr Verantwortung.

Produktionsmodell und Arbeitsorganisation

Wissen

„Wenn unsere erfahrenste Fachangestellte im Urlaub ist, stockt alles.“

Wissen steckt in einzelnen Köpfen. Mit jedem Ruhestand und jedem Wechsel geht ein Stück davon verloren.

Ihr Team erprobt

Eine Wissenslandkarte, Vertretungsregeln und geordnete Muster, im Urlaubs- und Krankheitsfall getestet.

Danach

Wissen, das in der Kanzlei bleibt.

Produktionsmodell und Arbeitsorganisation

Regeln

„Jeder nutzt KI ein bisschen anders, und gemeinsame Regeln haben wir noch nicht.“

Das Team weiß nicht sicher, was erlaubt ist, und die Kanzleileitung nicht, wie im Alltag mit KI gearbeitet wird.

Ihr Team erprobt

Das Team entwickelt Regeln für den KI-Einsatz selbst und klärt, wer was lernen muss.

Danach

Gelebte Regeln und ein Qualifizierungsplan.

Personalpolitik, Beschäftigung und Qualifizierung · Produktionsmodell und Arbeitsorganisation

Markt

„Mandanten erwarten Antworten in Stunden, einfache Mandate wandern zu Online-Anbietern.“

Für Mandanten sind viele Leistungen vorab schwer einzuschätzen. In Gesprächen hören wir zunehmend den Wunsch nach klar beschriebenen Leistungen mit bekannten Kosten.

Ihr Team erprobt

Ein Leistungspaket mit festem Umfang und neuem Zugang für Mandanten, samt Folgen für die Arbeitsverteilung.

Danach

Ein Angebot, bei dem Mandanten vorab wissen, was sie bekommen.

Neue Geschäftsmodelle und Innovationsstrategien

Typische Aussagen aus Gesprächen mit Kanzleien, sinngemäß wiedergegeben.

Das Programm

Was ist INQA-Coaching?

INQA-Coaching ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Bundes. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, ausdrücklich auch Kanzleien als Angehörige der Freien Berufe, wenn sie Arbeitsorganisation und Personalpolitik im digitalen Wandel neu gestalten, etwa bei der Einführung von KI.

Das Besondere ist die Methode: Ein Team aus Beschäftigten entwickelt die Lösungen selbst, erprobt sie in drei Arbeitsphasen von je rund vier Wochen im Alltag und wertet sie mit der Kanzleileitung aus. Der Coach moderiert und bringt Wissen ein.

80 % des förderfähigen Honorars werden nach Abschluss und Prüfung erstattet. Die Kanzlei zahlt die Rechnungen zunächst selbst.
12 Beratungstage höchstens, à acht Stunden, mit einem Tagessatz von höchstens 1.200 Euro netto.
2.880 € Eigenanteil bei vollem Umfang: 14.400 Euro Honorar, davon 11.520 Euro Erstattung.
7 Monate höchstens ab dem Coaching-Scheck. Vier bis sechs Monate sind der übliche Rahmen.

Quelle: Förderrichtlinie INQA-Coaching vom 12.06.2026 (BAnz AT 22.06.2026 B2). Stand: 30. September 2026. Programmseite auf inqa.de ↗

Die Gestaltungsfelder

Drei Felder, in denen Ihr Team arbeitet.

Das INQA-Referenzmodell kennt sechs Gestaltungsfelder. Ein Coach berät nur in den Feldern, für die er autorisiert ist. Christoph Meyer ist für genau die drei autorisiert, die für die digitale Transformation einer Kanzlei zusammengehören.

1

Neue Geschäftsmodelle und Innovationsstrategien

Wie schnell kann ein Betrieb auf veränderte Marktbedingungen reagieren und innovative Strategien aufsetzen?

In Ihrer KanzleiWie verändern KI und vorinformierte Mandanten Ihr Leistungsangebot, wie finden Mandanten zu Ihnen, und wie sieht der Erstkontakt aus?

2

Produktionsmodell und Arbeitsorganisation

Wie verändert die Digitalisierung die Arbeitssituation, wenn Silo-Denken und Hierarchien vernetzten Abläufen Platz machen?

In Ihrer KanzleiWie greifen Akte, Schriftsatz, Freigabe und Vertretung ineinander, wer übernimmt welche Aufgabe, und wie teilt das Team sein Wissen?

3

Personalpolitik, Beschäftigung und Qualifizierung

Sind alle Beschäftigten fit für die digitale Arbeitswelt, und welche Qualifizierung brauchen sie?

In Ihrer KanzleiWie verändern sich die Aufgaben von Fachangestellten, Sekretariat und Berufsträgern, und welche Qualifizierung braucht jede Gruppe?

Die Felder 4 bis 6 gehören ebenfalls zum Programm und liegen außerhalb dieser Autorisierung: Sozialbeziehungen und Kultur; Führung, berufliche Entwicklung und Karriere; Arbeitsplatz der Zukunft, Arbeitszeit- und Leistungspolitik.

Leitfragen nach dem INQA-Referenzmodell „Betriebliche Gestaltungsfelder der Arbeit der Zukunft“; INQA-Lernplattform für Coaches, Lernmodul 2 (2026).

Kanzlei-Lab KI

Ein Engpass, vier Blickwinkel.

Die Methode ist für alle Branchen gleich, den Zuschnitt auf Kanzleien bringen wir mit. Ausgangspunkt ist ein Engpass, den Ihr Team im Alltag spürt. Daran bearbeitet es je nach Engpass Abläufe, Wissen, Aufgaben und Qualifizierung oder das Leistungsangebot. Welches Thema es wird, legen Kanzleileitung und Team im Kick-off gemeinsam fest, innerhalb der drei autorisierten Felder.

Thema A · Produktionsmodell und Arbeitsorganisation

Kanzleiabläufe neu ordnen

Wer übernimmt welchen Schritt, wo nimmt KI Arbeit ab, und wer prüft und gibt frei?

Thema B · Produktionsmodell und Arbeitsorganisation

Kanzleiwissen sichern

Welches Wissen hängt an einzelnen Köpfen, und wie wird es für das ganze Team nutzbar?

Thema C · Personalpolitik, Beschäftigung und Qualifizierung

Aufgaben und Qualifizierung

Welche Aufgaben verschieben sich, und welche Schulungen braucht das Team dafür?

Thema D · Neue Geschäftsmodelle und Innovationsstrategien

Das Leistungsangebot

Welche Leistung bietet die Kanzlei künftig mit klarem Umfang an, und was heißt das für die Arbeit?

Ausgangspunkt

Ein Engpass, den Ihr Team täglich spürt

Im Kick-off gemeinsam festgelegt, etwa die Vertretung im Urlaub, die Vorbereitung von Schriftsätzen oder der Erstkontakt mit Mandanten.

Ein Beispiel

So kann ein Coaching in einer Kanzlei verlaufen.

Das folgende Beispiel veranschaulicht, wie aus einem Vorhaben der Kanzlei die Arbeit des Teams wird. Es ist aufgebaut wie der offizielle INQA-Musterbericht.

Kanzlei
Kanzlei für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, 18 Beschäftigte, klassisches Modell
Ausgangslage
Die Kanzlei will einen KI-Assistenten für Schriftsatzentwürfe einführen. Posteingang und Fristen binden viel Zeit, und das Wissen über die Abläufe liegt bei zwei erfahrenen Fachangestellten.
Thema und Ziel
Den Weg vom Posteingang bis zum freigegebenen Schriftsatz so ordnen, dass alle wissen, wer was vorbereitet, prüft und freigibt, und das Team auf die Arbeit mit dem Assistenten vorbereiten.
Gestaltungsfelder
Produktionsmodell und Arbeitsorganisation · Personalpolitik, Beschäftigung und Qualifizierung
Rollen
Lenkungskreis: Zwei Partner und eine Fachangestellte außerhalb des Lab-Teams als Beschäftigtenvertretung. Lab-Team: Zwei Fachangestellte, eine davon als Lab-Team-Verantwortliche, eine angestellte Anwältin und eine Mitarbeiterin des Sekretariats.
  1. Phase 1

    Den Ist-Stand sichtbar machen

    Das Lab-Team verfolgt zwei Wochen lang eine Stichprobe von Eingängen: Jeden Schritt, jede Übergabe, jede Wartezeit. Der Lenkungskreis sieht zum ersten Mal, wo die Zeit tatsächlich hängen bleibt.

  2. Phase 2

    Den neuen Ablauf erproben

    Das Team entwirft einen Ablauf mit festen Übergaben und einer Freigaberegel für KI-Entwürfe und probiert ihn im Alltag aus.

  3. Phase 3

    Aufgaben und Qualifizierung klären

    Der neue Ablauf läuft voll. Das Team hält fest, welche Aufgaben sich verschieben und welche Schulungen jede Gruppe braucht, und legt der Kanzleileitung Vorschläge für die Qualifizierung vor.

  4. Lernphase

    Auswerten und weiterführen

    Lab-Team und Lenkungskreis werten aus, beschließen, den Ablauf in der ganzen Kanzlei einzuführen, und halten fest, wofür sie technische Unterstützung und Schulungen brauchen.

Aus dem Abschlussbericht, so könnte er lauten

„Die Beschäftigten haben den neuen Ablauf selbst entworfen. Die Einführung des Assistenten sehen sie als ihr Projekt.“

Christoph Meyer, autorisierter INQA-Coach

Christoph Meyer

Gründer und Geschäftsführer Legal Mind
Jurist Autorisierter INQA-Coach

Christoph Meyer ist Jurist und TÜV-zertifizierter Manager für angewandte KI-Transformation. Er kennt die Frage, wie Mandate innerhalb einer Kanzlei bearbeitet werden, wo Wissen an einzelnen Personen hängt und welche berufsrechtlichen Grenzen beim Einsatz von KI gelten. Die Autorisierung als INQA-Coach gilt für ihn persönlich. Deshalb führt er Ihr Coaching selbst.

Ihr Coach

Ihr Coach kennt den Kanzleialltag.

Autorisiert wird nur, wer mehrjährige Beratungserfahrung, geprüfte Kundenreferenzen und eine Qualifikation in Prozessberatung nachweist und eine Prüfung besteht, und zwar nur für die Gestaltungsfelder, in denen die Kompetenz belegt ist. Christoph Meyer hat diese Nachweise für die drei Felder erbracht, die Sie oben sehen.

Legal Mind unterstützt Kanzleien bei der digitalen Transformation, mit KI-gestützten Prozessen, geordnetem Kanzleiwissen und Schulungen. Weitere Leistungen vereinbaren wir getrennt vom Coaching und erst nach seinem Abschluss.

Der Förderweg

Sieben Schritte zu nachhaltigen Ergebnissen.

Der Weg ist fest geregelt, und die Reihenfolge zählt. Die Quadrate zeigen, wer an jedem Schritt beteiligt ist.

Vorgespräch vereinbaren →
01

Vorgespräch

Kostenlos und unverbindlich: Passt das Programm zu Ihrer Kanzlei, sind die Voraussetzungen erfüllt? Vereinbart wird noch nichts.

Ihre KanzleiLegal Mind

02

Erstberatung

Kostenlos bei der INQA-Beratungsstelle Ihrer Region. Sie prüft die Förderfähigkeit, klärt den Bedarf und empfiehlt Gestaltungsfelder.

Ihre KanzleiBeratungsstelle

03

Coaching-Scheck

Sie bekunden Ihr Interesse im Förderportal Z-EU-S, die Beratungsstelle bestätigt und stellt den Scheck aus.

Ihre KanzleiBeratungsstelleDRV KBS

Vorher wird kein Coaching vereinbart
04

Beauftragung

Erst jetzt schließen Sie den Coaching-Vertrag mit einem autorisierten Coach Ihrer Wahl.

Ihre KanzleiLegal Mind

05

Coaching im Betrieb

Vier bis sieben Monate, höchstens zwölf Beratungstage, nach der Methode des Programms.

Ihre KanzleiLegal MindBeratungsstelle

06

Kostenerstattung

Sie haben die Rechnungen bezahlt und beantragen innerhalb eines Monats die Erstattung. Die DRV KBS prüft und erstattet 80 Prozent.

Ihre KanzleiDRV KBS

07

Abschlussgespräch

Drei bis sechs Monate später zieht die Beratungsstelle mit Ihnen Bilanz: Was hat sich bewährt, und wie führt die Kanzlei es fort? Dabei erhält Ihre Kanzlei die Urkunde über die Teilnahme.

Ihre KanzleiBeratungsstelle

Die Beratungsstelle Ihrer Region finden Sie auf der Karte der INQA-Beratungsstellen ↗. Quellen: INQA-Lernplattform für Coaches, Lernmodul 2; Checkliste Förderfähigkeit, Stand Juni 2026.

Methode und Zeitplan

Bis zu zwölf Beratungstage, in der Regel über fünf Monate.

Ihr Team probiert in Abschnitten von vier Wochen aus, was im Alltag funktioniert, und steuert nach. Die Arbeit leistet das Lab-Team, eine kleine Arbeitsgruppe aus Beschäftigten ohne die Geschäftsführung. Der Lenkungskreis aus Kanzleileitung und einer Vertretung der Beschäftigten bewertet nach jeder Phase und berät über den nächsten Schritt.

Tage
Initialphase Gespräche, Kick-off-Workshop 2,5
Arbeitsphase 1 Planung, vier Wochen Lab, Auswertung 2,5
Arbeitsphase 2 nächste Stufe, gleicher Kreislauf 2,5
Arbeitsphase 3 Verstetigung im Alltag 2,5
Lernphase Auswertung, Evaluation, Ausblick 2
Beratungstage insgesamt 12
Beratungstage je Phase im klassischen Modell. Dunkel: Die drei Arbeitsphasen mit dem Lab-Team. Monat 6 und 7: Reserve bis zur Höchstdauer. Quelle: INQA-Lernplattform für Coaches, Lernmodule 1 bis 3 (2026).

So läuft jede der drei Arbeitsphasen.

Schritt 1

Planungssitzung

Coach und Lab-Team, rund vier Stunden: Ziel und Arbeitsprogramm der nächsten vier Wochen festlegen.

Schritt 2

Arbeit im Lab

Vier Wochen in der regulären Arbeitszeit: Das Team arbeitet mindestens zwei Stunden pro Woche im Lab, die Lab-Team-Verantwortliche mindestens vier.

3×je vier Wochen
Schritt 4

Fortschrittsbericht

Der Coach hält Ergebnisse, Lernerfahrungen und die Bewertung fest, binnen einer Woche an Kanzlei und Beratungsstelle.

Schritt 3

Auswertung und Lenkungskreis

Das Lab-Team präsentiert seine Ergebnisse, der Lenkungskreis bewertet sie und berät über den nächsten Schritt.

Dargestellt ist das klassische Modell. Im kleinen Modell, in der Regel bei weniger als zehn Vollzeitstellen, arbeiten Geschäftsführung und Beschäftigte gemeinsam in der Lab-Phase, und Auswertung und Lenkungssitzung können in einer Sitzung stattfinden.

Was das Coaching Ihr Team an Zeit kostet.

2 Std.mindestens pro Woche arbeitet das Lab-Team im Lab, je Arbeitsphase vier Wochen lang, dazu Planungssitzung (rund 4 Std.) und Ergebnisvorstellung
4 Std.mindestens pro Woche für die Lab-Team-Verantwortliche, die das Team zusammenhält und Ansprechperson für den Coach ist
3 Std.je Arbeitsphase für Ergebnisvorstellung und Beratung im Lenkungskreis, dazu Kick-off-Workshop (rund 4 Std.) und Evaluationssitzung (rund 2 Std.)

Alle Arbeitsphasen finden in der regulären Arbeitszeit statt. Richtwerte für das klassische Modell. Quelle: INQA-Lernplattform für Coaches, Lernmodul 3 (2026).

Was Ihre Kanzlei am Ende hat

Was sich für Ihre Kanzlei verändert.

Die Ergebnisse greifen die sieben Engpässe von oben auf. Welche entstehen, hängt vom Thema ab, das Kanzleileitung und Team im Kick-off festlegen.

  • Zu 03 Abläufe · 04 Aufgabenverteilung

    Mehr Zeit für die anwaltliche Arbeit

    Sie erhaltenEinen erprobten Ablauf mit klaren Übergaben, in dem das Team vorbereitet und Berufsträger freigeben.

    Ihr VorteilDie Partner können sich auf Mandate konzentrieren, und Mandanten bekommen schneller eine Antwort.

  • Zu 02 KI im Alltag · 06 Regeln

    KI, die sicher im Alltag ankommt

    Sie erhaltenRegeln für den KI-Einsatz und einen Qualifizierungsplan, beides vom Team erarbeitet.

    Ihr VorteilDas Team weiß, was erlaubt ist und was es lernen muss, und die Kanzlei kann Mandanten auf Nachfrage erklären, wie sie mit KI arbeitet.

  • Zu 05 Wissen

    Eine Kanzlei, die auch im Urlaub läuft

    Sie erhaltenEine Wissenslandkarte, Vertretungsregeln und geordnete Muster.

    Ihr VorteilUrlaub, Krankheit und Wechsel kosten weniger Zeit, und geordnetes Wissen ist die Grundlage für Kanzlei-KI.

  • Zu 01 Fachkräfte

    Ein Argument im Wettbewerb um Fachkräfte

    Sie erhaltenEin Team, das die neue Arbeitsweise selbst mitgestaltet hat, und neu zugeschnittene Aufgaben.

    Ihr VorteilIn Stellenanzeigen und Bewerbungsgesprächen zeigt die Kanzlei konkret, wie sie ihr Team an der Arbeit mit KI beteiligt.

  • Zu 07 Markt

    Ein Angebot, das Mandanten verstehen

    Sie erhaltenEin Leistungspaket mit festem Umfang und einem klaren Zugang für Mandanten, im Alltag getestet.

    Ihr VorteilMandanten wissen vorab, was sie bekommen, und die Anfragen passen besser zur Arbeitsweise der Kanzlei.

  • Für jedes Thema

    Ein klarer Plan für die nächsten Schritte

    Sie erhaltenDen Abschlussbericht mit Ergebnis, Qualifizierungsbedarf und Vereinbarungen für das weitere Vorgehen.

    Ihr VorteilDie Kanzlei investiert gezielt in technische Unterstützung, und das Team kann das nächste Thema mit derselben Methode selbst angehen.

Die Kosten

Erst zahlen, dann 80 Prozent zurück.

Ihre Kanzlei bezahlt die Rechnungen des Coaches während des Coachings selbst. Nach Abschluss beantragen Sie die Erstattung, die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See prüft und erstattet 80 Prozent des förderfähigen Honorars.

  • Berichte und Nachweise erstellen wir auf den Vorlagen des Programms, die Rechnungen so, wie der Erstattungsantrag sie verlangt
  • Werden weniger Tage gebraucht, sinkt Ihr Eigenanteil entsprechend
  • Coaching-Schecks werden bis zum 30. Juni 2028 ausgegeben

Quelle: Förderrichtlinie INQA-Coaching vom 12.06.2026 (BAnz AT 22.06.2026 B2), Nr. 5.2.

Rechenbeispiel

Bei vollem Umfang von zwölf Beratungstagen, netto.

  • Honorar, 12 Tage à 1.200 €14.400 €
  • Erstattung nach Abschluss, 80 %− 11.520 €
  • Eigenanteil Ihrer Kanzlei2.880 €
  • Vorgespräch und Erstberatung sind kostenlos
  • Fahrtkosten vereinbaren wir vorab, sie sind nicht Teil der Förderung
Vorgespräch vereinbaren
Für wen das Coaching passt

Passt das Coaching zu Ihrer Kanzlei?

Ob Ihre Kanzlei förderfähig ist, prüft die INQA-Beratungsstelle in der Erstberatung, über die Erstattung entscheidet nach Abschluss die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Im Vorgespräch klären wir vorher, ob sich der Weg für Sie lohnt.

Das Coaching passt, wenn

  • Kanzleien mit etwa 10 bis 50 Köpfen, die KI einführen wollen oder damit begonnen haben
  • Inhaber und Partner, die Aufgaben abgeben und das Team beteiligen wollen
  • Weniger als 250 Beschäftigte, mindestens zwei Jahre am Markt
  • Mindestens eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle, ohne Geschäftsführung, Minijobs und Auszubildende gerechnet

Es passt nicht für

  • Wer das Ergebnis vorab festlegen will: Das Coaching ist ergebnisoffen, das Team entscheidet mit
  • Wer keine Zeit im Team freimachen kann: Das Lab-Team arbeitet vier Wochen je Phase mindestens zwei Stunden pro Woche mit
  • Wer schon einmal ein INQA-Coaching hatte: Jeder Betrieb kann es einmal nutzen
  • Wer mit KI Stellen einsparen will: Ein Coaching mit dem Ziel Personalabbau schließt das Programm aus
  • Wer selbst Beratung zu Personalpolitik oder Arbeitsorganisation anbietet: Solche Betriebe schließt das Programm aus
Stimmen

Was andere über Legal Mind sagen.

Bewertungen aus Projekten, Vorträgen und Beratung von Legal Mind.

5,0 bei ProvenExpert · 20 geprüfte 5-Sterne-Bewertungen.

Christoph Meyers Rede bestach durch große Klarheit und gute Verständlichkeit. Sein fundiertes Fachwissen und seine große Expertise im Bereich KI sind ein Muss für jedes Unternehmen. Klare Empfehlung.
Friederike Weyrauch Verifizierte Bewertung · ProvenExpert
Häufige Fragen

Fragen zum INQA-Coaching.

Noch offene Fragen? Schreiben Sie uns an kontakt@legal-mind.de.

Was ist INQA-Coaching?

INQA-Coaching ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Bundes. Es unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, auch Kanzleien als Angehörige der Freien Berufe, bei personalpolitischen und arbeitsorganisatorischen Veränderungen im digitalen Wandel. Die Beschäftigten entwickeln die Lösungen selbst, ein autorisierter Coach moderiert.

Wie viel kostet das INQA-Coaching eine Kanzlei?

Gefördert werden bis zu zwölf Beratungstage à höchstens 1.200 Euro netto, also bis zu 14.400 Euro. Die Kanzlei zahlt die Rechnungen zunächst selbst und erhält nach Abschluss 80 Prozent erstattet. Der Eigenanteil liegt bei vollem Umfang bei 2.880 Euro netto, dazu kommen gegebenenfalls vorab vereinbarte Fahrtkosten, die nicht förderfähig sind.

Welche Kanzleien können INQA-Coaching nutzen?

Kanzleien mit weniger als 250 Beschäftigten und höchstens 50 Millionen Euro Umsatz oder 43 Millionen Euro Bilanzsumme, die seit mindestens zwei Jahren am Markt sind, Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland haben und mindestens eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle besetzen. Jeder Betrieb kann das Programm einmal nutzen. Die Förderung ist eine De-minimis-Beihilfe.

Kann ein INQA-Coaching bei der Einführung von KI helfen?

Ja, wenn es um die Arbeit rund um die KI geht: Abläufe, Übergaben und Freigaben, Kanzleiwissen, Aufgabenverteilung und Qualifizierung. Förderfähig ist die Beratung, Software und Lizenzen bezahlt die Kanzlei selbst. Voraussetzung ist ein Veränderungsbedarf, der mit einer nachvollziehbaren digitalen Transformation in der Kanzlei zusammenhängt, etwa der Einführung von KI.

Wie läuft das INQA-Coaching ab?

Nach der kostenlosen Erstberatung bei einer INQA-Beratungsstelle und dem Coaching-Scheck folgen eine Initialphase mit Gesprächen und Kick-off-Workshop, drei Arbeitsphasen von je rund vier Wochen, in denen ein Team aus Beschäftigten neue Arbeitsweisen entwickelt und erprobt, und eine Lernphase mit gemeinsamer Auswertung. Das Coaching dauert vier bis höchstens sieben Monate.

Wie viel Zeit muss mein Team einplanen?

Im klassischen Modell arbeitet das Lab-Team aus mindestens zwei, empfohlen drei bis sechs Beschäftigten je Arbeitsphase mindestens zwei Stunden pro Woche, die Lab-Team-Verantwortliche mindestens vier. Dazu kommen die Planungs- und Auswertungssitzungen und ein Kick-off von rund vier Stunden. Die Arbeitsphasen liegen in der regulären Arbeitszeit.

Wann darf der Coaching-Vertrag geschlossen werden?

Erst nach der Erstberatung bei der INQA-Beratungsstelle und der Ausstellung des Coaching-Schecks. Wer vorher einen Vertrag schließt, verliert die Förderfähigkeit. Im Vorgespräch mit Legal Mind wird deshalb nichts vereinbart.

Gibt es das INQA-Coaching auch für kleine Kanzleien?

Ja. Kanzleien mit weniger als zehn Vollzeitstellen, Teilzeit anteilig gerechnet, arbeiten in der Regel im kleinen Modell, das die Beratungsstelle in der Erstberatung mit Ihnen festlegt: Geschäftsführung und Beschäftigte arbeiten gemeinsam in der Lab-Phase, eine der drei Arbeitsphasen läuft ohne die Geschäftsführung, Auswertung und Lenkungssitzung können in einer Sitzung stattfinden, und bei weniger als fünf Vollzeitstellen darf eine Person zwei Rollen übernehmen. Voraussetzung bleibt mindestens eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle, ohne Geschäftsführung, Minijobs und Auszubildende gerechnet.

Was genau wird gefördert?

Gefördert wird die Beratung durch einen autorisierten INQA-Coach nach der Methode des Programms, bis zu zwölf Tage à höchstens 1.200 Euro netto. Software, Lizenzen und Fahrtkosten bezahlt die Kanzlei selbst.

Bis wann läuft das Programm?

Nach der Förderrichtlinie vom 12. Juni 2026 werden Coaching-Schecks bis zum 30. Juni 2028 ausgegeben. Jedes Coaching muss bis zum 31. Dezember 2028 abgeschlossen sein. Den Erstattungsantrag stellt die Kanzlei grundsätzlich innerhalb eines Monats nach Abschluss.

Wer ist der Coach?

Christoph Meyer, Gründer und Geschäftsführer von Legal Mind, Jurist und TÜV-zertifizierter Manager für angewandte KI-Transformation. Er ist für die Gestaltungsfelder Neue Geschäftsmodelle und Innovationsstrategien, Produktionsmodell und Arbeitsorganisation sowie Personalpolitik, Beschäftigung und Qualifizierung autorisiert. Autorisiert wird nur, wer mehrjährige Beratungserfahrung, geprüfte Kundenreferenzen und eine Qualifikation in Prozessberatung nachweist und eine Prüfung besteht. Die Autorisierung ist personengebunden, das Coaching führt er selbst.

Welche Themen kann meine Kanzlei im Coaching bearbeiten?

Themen aus den drei Feldern, für die Christoph Meyer autorisiert ist, zum Beispiel die Neuordnung eines Kanzleiablaufs wie Vertretung oder Schriftsatzvorbereitung, die Sicherung von Kanzleiwissen, Aufgabenverteilung und Qualifizierung oder ein neuer Leistungszuschnitt. Welche Themen bearbeitet werden, legen Kanzleileitung und Team im Kick-off gemeinsam fest.

Was passiert nach dem Coaching?

Die Kanzlei hat erprobte Arbeitsweisen und weiß, wofür sie technische Unterstützung braucht. Drei bis sechs Monate später zieht die Beratungsstelle mit Ihnen Bilanz und überreicht die Urkunde. Ob und mit wem Sie danach etwa ein Wissenssystem oder KI-gestützte Abläufe umsetzen, entscheiden Sie frei; diese Leistungen sind nicht Teil des geförderten Coachings.

Der erste Schritt

Klären wir, ob das Programm zu Ihrer Kanzlei passt.

Im kostenlosen Vorgespräch prüfen wir die Voraussetzungen und das passende Thema. Danach buchen Sie die Erstberatung bei der INQA-Beratungsstelle Ihrer Region.

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Logo INQA-Coaching Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, kofinanziert von der Europäischen Union

Die Europäische Union fördert zusammen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) das Programm INQA-Coaching in Deutschland. Christoph Meyer ist für das Programm INQA-Coaching autorisiert; die Autorisierung gilt für die Person. Die Förderfähigkeit prüft die INQA-Beratungsstelle, über die Erstattung entscheidet die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Legal Mind ist keine Stelle der Initiative Neue Qualität der Arbeit. Gefördert wird das Coaching Ihrer Kanzlei; diese Seite ist eine Information von Legal Mind und wurde nicht aus Fördermitteln finanziert. Stand der Angaben: 30. September 2026.